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SARIA legt Grundstein für Niederlassung in Tatarstan

 

 

14.11.2011, 

Selm/Alabuga. In der Wirtschaftszone „Alabuga“ in der westrussischen Republik Tatarstan baut SARIA eine der modernsten Verarbeitungsanlage für tierische Nebenprodukte in Osteuropa. Am 25. Oktober legte Norbert Rethmann, Ehren-Aufsichtsratsvorsitzender der RETHMANN-Gruppe, dafür gemeinsam mit SARIA-Vorstand Manfred Gellner und dem Präsidenten der Republik Tatarstan, Rustam Nurgalijewitsch Minnichanow, offiziell den Grundstein.

 

Unabhängigkeit bei der Versorgung mit Lebensmitteln ist ein regelmäßig propagiertes Ziel der russischen Politik. Demgemäß steigt seit einigen Jahren auch die inländische Erzeugung von Geflügel-, Rind- und Schweinefleisch in Russland. Vor diesem Hintergrund wachsen auch die Anforderungen an eine fachgerechte Weiterverarbeitung der Nebenprodukte. „Ich freue mich, heute den Grundstein für die neue Produktionsanlage mit zu legen“, so der Ehren-Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Rethmann. „Neben REMONDIS und Rhenus betritt nun auch SARIA als Teil der RETHMANN-Gruppe den Wachstumsmarkt Russland. Das stärkt das Netzwerk des Unternehmensverbundes. Zudem profitiert die Wolgaregion dadurch von nachhaltigen Dienstleistungen für die Fleisch- und Landwirtschaft sowie den hohen westeuropäischen Hygienestandards.“ Auch Manfred Gellner ist überzeugt von der Investition: „Die wirtschaftlichen Aussichten in Tatarstan sind hervorragend, weil hier ein Schwerpunkt der russischen Agrar- und Fleischwirtschaft liegt“, ergänzte der SARIA-Vorstand. „Unsere Erfahrungen aus Aktivitäten in Weißrussland zeigen zudem, dass in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten ein großer Bedarf an tierischen Eiweißen und hochwertige Spezialmehle besteht.“

 

Effizienz für russische Nebenprodukte

In Alabuga installiert SARIA zwei Produktionslinien, die jährlich rund 70.000 Tonnen tierische Nebenprodukte zu Mischmehl und spezialisierten Schweine- bzw. Geflügelmehlen verarbeiten werden. Zwei weitere Linien für Blut und Federn mit einer Kapazität von 45.000 Jahrestonnen ergänzen die Anlage. Die neue Niederlassung soll im Herbst 2012 den Betrieb aufnehmen. SARIA schafft damit rund 80 neue Arbeitsplätze in der Region, die mittelfristig um 30 weitere Stellen ergänzt werden sollen. 

Die Wirtschaftszone „Alabuga“ besteht seit November 2007 und ist rund 1.000 Kilometer von Moskau entfernt. Auch Firmen wie der Automobilhersteller Ford oder Air Liquid, ein führender Anbieter von Industriegasen, haben sich dort bereits niedergelassen. Mit Fertigstellung der Produktionsanlage in Alabuga wird die SARIA-Gruppe in elf europäischen Ländern aktiv sein.

 




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