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ReFood eröffnet Niederlassung in Erftstadt

 

 

23.11.2010, 

Am 26. November eröffnet ReFood eine neue Niederlassung in Erftstadt. Mit rund 100 neuen Arbeitsplätzen verstärkt der Entsorger von Lebensmittel- und Speiseresten damit sein bundesweites Dienstleistungsangebot und wird einer der größten Arbeitgeber der Stadt.

 

Die Speisereste von gestern als Energie von morgen nutzen – dieses ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Konzept verfolgt ReFood nun auch mit einer eigenen Niederlassung im Rheinland: 40 Lkw sind dort im Einsatz, die zwischen Köln, Bonn, Koblenz, Aachen und in der Eifel zum Beispiel in Gaststätten oder Supermärkten organische Abfälle einsammeln. „Die Investitionssumme von zehn Millionen Euro zeigt unser langfristiges Interesse am Standort Erftstadt“, sagt ReFood-Geschäftsführer Hans-Heinrich Lüdde. „Wir planen unter anderem den Bau einer Biogasanlage. Sie wird das organische Material in Zukunft direkt vor Ort in nachhaltige Energie wie verlässlichen Strom und Wärme oder organischen Dünger umwandeln.“ Auch Bürgermeister Dr. Franz-Georg Rips freut sich über die Ansiedlung von ReFood. Er sieht darin eine gute Entwicklung für Erftstadt als Industriestandort. Zudem kommt GERLICHER gemeinsam mit ReFood in die Stadt. Die Firma beliefert Gastronomiebetriebe mit frischen Frittierölen und sammelt die gebrauchten Speisefette im Anschluss wieder ein, um sie zum Beispiel für die Herstellung von Biodiesel aufzubereiten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Franz-Georg Rips und Werner Stump, dem Landrat des Rhein-Erft-Kreises, wird Norbert Rethmann, Ehren-Aufsichtsratsvorsitzender der RETHMANN-Gruppe, den neuen Standort in der Tonstraße 1 um 11 Uhr am Freitag eröffnen. Im Anschluss besichtigen sie das Gelände zusammen mit den Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden, um sich die Produktionsabläufe und Verfahrensweisen erklären zu lassen, mit denen ReFood aus Lebensmittel- und Speiseresten erneuerbare Energie gewinnt.

ReFood als Tochterunternehmen der RETHMANN-Gruppe entsorgt seit Anfang der 90er Jahre Küchen- und Speiseabfälle, gebrauchte Speiseöle und Frittierfette sowie überlagerte Lebensmittel in Gastronomie, Handel und Industrie, um sie einer sinnvollen und nachhaltigen Verwertung zuzuführen. Aus jährlich über 400.000 Tonnen Reststoffen entsteht dabei neben hochwertigem organischen Düngemittel umweltfreundliche Energie in Form von Strom und Wärme. Fünf Biogasanlagen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie in der französischen Stadt Benet produzieren mit einer Gesamtleistung von etwa neun Megawatt (MW) Strom für über 22.000 Haushalte. Der Spatenstich für eine weitere Biogasanlage im britischen Doncaster ist bereits gesetzt. Mit nunmehr bundesweit 16 Logistikzentren und mehr als 370 Spezialfahrzeugen ist ReFood in Deutschland Marktführer. Das Unternehmen beschäftigt rund 700 Mitarbeiter.

 




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