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ReFood eröffnet neue Niederlassung in Hude

 

11.08.2017, 

Nach neun Monaten Bauzeit öffnete die ReFood GmbH & Co. KG am 11. August die Tore ihrer neuen Niederlassung im Gewerbe- und Industriegebiet Holler-Neuenwege. Mit dem neuen Standort setzt sich die langjährige Partnerschaft mit der Gemeinde Hude fort.

Bereits seit zehn Jahren ist ReFood in der Entsorgung und Verwertung von Speiseresten und überlagerten Lebensmittelresten in Hude aktiv. Das Wachstum des Unternehmens in den letzten Jahren erforderte ein größeres Betriebsgelände. Landrat Carsten Harings, Bürgermeister Holger Lebedinzew, Präsident der IHK Oldenburg Gert Stuke und Norbert Rethmann, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der RETHMANN SE & Co. KG, eröffneten am 11. August den neuen Standort im Gewerbe- und Industriegebiet Holler-Neuenwege. Von seinem bisherigen Sitz an der Straße „An der Autobahn“ ziehen die rund 75 Mitarbeiter auf das neue Gelände um.


„Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung unserer Partnerschaft mit ReFood. Das Unternehmen stellt für die Gemeinde Hude einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar, nicht zuletzt wegen der Arbeitsplätze und der Synergien mit regionalen Betrieben“, betonte Bürgermeister Lebedinzew.


Seit 2007 haben sich die Mitarbeiterzahl und das Produktionsvolumen bei ReFood in Hude verdreifacht, das bisherige, 5.000 Quadratmeter große Grundstück ist zu klein geworden. Der neue Standort an der Stadtgrenze zu Oldenburg ist mit rund 28.600 Quadratmetern fast sechs Mal so groß. Hier befinden sich nun die Produktionshallen, ein Verwaltungsgebäude und Sozialräume. An rund 5.000 Leistungsorten im Umkreis von 100 Kilometern entsorgt die Niederlassung in Hude Speisereste und überlagerte Lebensmittel, die auf dem neuen Gelände umgeschlagen und verarbeitet werden. Weiteres Wachstum der Aktivitäten von ReFood Hude ist auch in Zukunft zu erwarten.


Norbert Rethmann, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der RETHMANN SE & Co. KG: „Bedanken möchte ich mich bei dem Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung für die aktive Unterstützung. ReFood Hude hat sich in den letzten Jahren überaus positiv entwickelt, was sich an dem neuen Standort besonders vor dem Hintergrund der in Wirtschaft und Gesellschaft wachsenden Bedeutung von sinnvoller Verwertung von Lebensmittelresten als auch die Produktion von Erneuerbarer Energie fortsetzen wird.“


Informationen zu ReFood

Seit Ende der 80er Jahre besteht das ReFood-Entsorgungssystem für Speisereste, überlagerte Lebensmittel und Frittierfette aus Gastronomie, Handel und Industrie. In ganz Deutschland sammelt ReFood jährlich etwa 550.000 Tonnen organische Reststoffe bei über 70.000 Kunden ein. ReFood stellt seinen Kunden Sammelbehälter zur Verfügung, die bei jeder Entsorgung gegen gereinigte Tonnen ausgetauscht werden. Den Abholrhythmus vereinbaren Kunden individuell mit ReFood. Mobile Lesegeräte der Mitarbeiter beim Einsatz vor Ort gewährleisten die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Dienstleistungen.

Wenn die Speisereste bei ReFood eintreffen, werden sie zunächst zerkleinert und von Verpackungsmaterial befreit. Ein sogenannter Hygienisator erhitzt die Reststoffe entsprechend einer EU-Verordnung für eine Stunde auf über 70 Grad Celsius, bevor sie in die Biogasanlage gelangen. Fünf ReFood-Biogasanlagen in Marl, Schwallungen, Kogel, Malchin, Genthin und weitere Vertrags-Biogasanlagen erzeugen daraus Erneuerbare Energie in Form von Strom und Wärme sowie einen nachhaltigen organischen Dünger. Mit der allein in eigenen ReFood-Biogasanlagen in Deutschland erzeugten Energie können über 28.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgt und über 56.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die gebrauchten Frittierfette gibt das Unternehmen als Rohstoff an die Biodieselindustrie weiter. Aus den von ReFood gesammelten Frittierfettmengen werden jährlich allein in Deutschland mehr als 40 Millionen Liter nachhaltiger Biodiesel hergestellt.

ReFood hat sich mit seinem Entsorgungskonzept nicht nur in Deutschland zum führenden Unternehmen dieser Branche entwickelt. Weitere ReFood-Standorte befinden sich in England, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Dänemark und Polen. Insgesamt acht Biogasanlagen betreibt ReFood im europäischen Ausland.

Als Teil der SARIA-Gruppe, die wiederum eine Sparte des RETHMANN-Unternehmensverbunds darstellt, ist ReFood gut mit Industriepartnern im Bereich der Verwertung tierischer Nebenprodukte und organischer Reststoffe vernetzt.

 




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